Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V.

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Internationale Topkanuten zu Gast

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Internationale Topkanuten zu Gast beim Niedersächsischen Landes-Kanu-Verband

Innenminister Pistorius begrüßt die jungen Sportler in Hannover

Kanu-Landestrainer Jan Francik hat derzeit eine besondere Aufgabe: Unter seiner fachlichen Leitung
trainieren nicht nur erfolgreiche niedersächsische Kanuten, sondern auch Top-Sportler aus Südafrika
und Japan im Landesleistungszentrum des Landes-Kanu-Verbands (LKV) Niedersachsen. Der
Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, begrüßte die Gäste und machte sich
ein Bild von den Trainingsbedingungen am Stichkanal in Hannover-Ahlem.

Kanusport als Bindeglied zwischen Niedersachsen und seinen Partnerregionen

„Der Kanusport ist Kern der guten Partnerschaft zwischen dem japanischen Tokushima und dem
Land Niedersachsen. Wenn junge Leute miteinander Sport machen, lernen sie sich kennen, und
wer sich kennt, hat keine Vorurteile“, unterstrich der Minister die Bedeutung des Sports für das
Miteinander über Grenzen hinweg. Er lobte den LKV für sein Engagement und die Förderung
gemeinsamer Trainingslager von niedersächsischen und japanischen Kanurennsportlern, die
sowohl in Hannover als auch in Naka, dem Kanuleistungszentrum der Präfektur Tokushima,
hervorragende Voraussetzungen vorfänden. Auf Initiative des LKV Niedersachsen habe er sich
deshalb beim Deutschen Kanu-Verband dafür eingesetzt, dass die deutschen Rennkanuten im
Herbst zum Training nach Naka reisen könnten, um sich dort für die Olympischen Spiele
vorzubereiten.

 

Training im Landesleistungszentrum

Bereits zum zweiten Mal halten sich junge Kanuten aus der Präfektur Tokushima auf Einladung
des LKV in Niedersachsen auf. Das fünfköpfige Kanu-Team ist für rund eine Woche zu Gast
in Ahlem. Im vergangenen Jahr waren im Gegenzug Niedersachsens beste Kanurennsportler
in Japan zu Besuch gewesen.

Der 15-jährige Jordy Malherbe aus der niedersächsischen Partnerregion Eastern Cape in
Südafrika hat sich über dieses Projekt in den Vorjahren so weit entwickelt, dass er sich jetzt
durch sein gutes Abschneiden bei den südafrikanischen Meisterschaften für die Junioren-

Weltmeisterschaft Ende Juli in Bulgarien qualifiziert hat. Er bereitet sich nun im Landes-
leistungszentrum auf seine Teilnahme daran vor.

Landestrainer Jan Francik hat die jungen ausländischen Kanuten ebenso unter seine Fittiche
genommen wie Niedersachsens Top-Kanuten Jakob Thordsen und Sabrina Hering-Pradler.
Sie alle profitieren von seiner fachlichen Kompetenz und seiner konsequenten Anleitung.

 

Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport mit internationaler Beteiligung

Jordy Malherbe sowie die fünf Kanusportler aus Tokushima starten am Freitag, den 29.06.2018
beim Kurzstreckenrennen der Norddeutschen Kanu-Rennsport-Meisterschaft in Wolfsburg.

Verstärkung erhalten die außereuropäischen Sportler durchzehn junge polnische
Kanurennsportler aus der Region um Poznan. Sie alle fahren die Rennen außer Konkurrenz,
das heißt die Titel und Platzierungen in der Norddeutschen Meisterschaft werden unter den
Sportlern der norddeutschen Vereine vergeben.


LKV international aktiv

Der LKV Niedersachsen ist seit Langem aktiv im internationalen Sportaustausch. Im Rahmen
der Partnerschaften zwischen dem Land Niedersachsen und Eastern Cape sowie der
Präfektur Tokushima sind niedersächsische, südafrikanische und japanische Kanuten
bereits mehrfach bei Wettkämpfen und Trainingslagern zusammengekommen.

Erstmals knüpft der LKV in diesem Jahr zudem sportliche Beziehungen zur Region
Großpolen, mit der Niedersachsen seit 25 Jahren partnerschaftlich verbunden ist. Neben der
Teilnahme der polnischen Kanusportler an der Norddeutschen Meisterschaft fahren
niedersächsische Kanurennsportler im Juli zu einem 14-tägigen Trainingslager und zu einer
Regionalmeisterschaft nach Poznan. Mit dabei sein wird auch Jordy Malherbe aus Eastern Cape.

 

Innenminister Pistorius inmitten der jungen Kanurennsportler aus Niedersachsen, Japan und Südafrika.
2. von li LKV Präsident Albert Emmerich, ganz rechts Landestrainer Jan Francik

 

Von li nach re Landestrainer Jan Francik, LKV-Präsident Albert Emmerich, Jordy Malherbe, Jakob Thordsen

 

Innenminster Pistorius (li) und Niedersachsens Topkanut Jakob Thordsen

 

Innenminister Pistorius begrüßt das Kanuteam aus Tokushima

 

LKV Präsident Albert Emmerich und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius im Gespräch über den Kanusport

 

1.    Innenminister Pistorius inmitten der jungen Kanurennsportler aus Niedersachsen, Japan und Südafrika. 2. von li LKV-Präsident Albert Emmerich, ganz rechts Landes

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Juni 2018 um 08:29 Uhr
 

Sportaustausch Tokushima-Niedersachsen

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Gemeinsam in einem Boot: Kanusportler aus Japan zu Besuch beim Landes-Kanu-Verband Niedersachsen

Austausch auf die sportliche Art: Auf Einladung des Landes-Kanu-Verbands Niedersachsen haben Kanuten aus dem japanischen Tokushima neun Tage lang Land und Leute in Niedersachsen kennengelernt. Dabei saßen sie auch mit ihren Gastgebern im Boot.

Das Paddeln stand im Mittelpunkt des umfangreichen Besuchsprogramms. So nahmen die Gäste aus Japan an Kanuwettkämpfen teil, paddelten erstmals im Drachenboot und lernten sowohl Theorie und Praxis des Kanusports in Niedersachsen kennen.

Internationales Kanutraining

Im Landesleistungszentrum des LKV Niedersachsen trainierten sie gemeinsam mit niedersächsischen Kanurennsportlern unter der Leitung von Landestrainer Jan Francik. Als Locky Bancroft aus Queensland/Australien (Teilnehmer der Olympic Hope Games) dazu stieß, waren sogar Paddler aus drei Kontinenten zusammen auf dem Wasser. Im Gegenzug gab es eine Einladung an das deutsche Nationalteam, sich in Tokushima auf Olympia vorzubereiten. 2018 soll dort ein neues Kanuleistungszentrum eröffnet werden.

 

Besonders groß war die Freude, als die jungen Rennsportler Siege und Medaillen bei einer Regatta des WSV Harle errangen. Der Hannoversche Kanu-Club hatte eine Maschseerundtour im Drachenboot organisiert – für die Japaner eine ungewohnte Kanusparte, der sie sich aber absolut gewachsen zeigten.

Diskussion über Sportkonzepte und Sportorganisation

Sportkonzepte und Verbands- und Vereinsstruktur in Deutschland und Japan waren die Themen bei der Zusammenkunft mit dem Vorstandschef des Landessportbundes Niedersachsen (LSB), Reinhard Rawe, sowie dem Präsidenten des Deutschen Kanu-Verbandes, Thomas Konietzko. Beide Sportfunktionäre hatten sich Zeit genommen für die Delegation aus Japan. Rawe führte sie zudem durch den Olympiastützpunkt in Hannover sowie das Sportinternat beim LSB

 

Sportaustausch Tokushima-Niedersachsen

Der Besuch aus Japan war Teil des internationalen Sportaustausch-Projektes Kanu im Rahmen der 2007 geschlossenen Partnerschaft zwischen der Präfektur Tokushima und dem Land Niedersachsen. Mitglieder der Delegation waren unter anderem der Präsident des Kanuverbandes Tokushima, sechs junge Kanurennsportler der Schule Naka sowie Verwaltungsmitarbeiter. LKV-Präsident Albert Emmerich dankte der Präfektur Tokushima und dem Niedersächsischen Innenministerium für die Beteiligung an der Finanzierung des Projektes sowie der Volkswagen AG für die Bereitstellung eines VW-Busses. Beide Seiten freuen sich bereits auf den Gegenbesuch aus Niedersachsen in Tokushima im Oktober dieses Jahres.

LKV-Präsident Albert Emmerich (re) nimmt die Kanusportler aus Tokushima am Flughafen Hannover in Empfang

Siege und Medaillen für die Japaner bei der Kanurennsport-Regatta in Harle

Erstmals im Drachenboot: kein Problem für die Paddler aus Tokushima

Zu Besuch beim Landessportbund Niedersachsen

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. August 2017 um 10:44 Uhr
 

WM-Erfolge für hannoversche Kanuten

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Silber für Sabrina Hering und Gold für Jakob Thordsen vom Hannoverschen Kanu-Club: Der HKC hat auch in diesem Jahr seine Erfolgsserie von 2016 fortgesetzt. Bei der Sprint-Weltmeisterschaft der Kanuten im tschechischen Racice errang Sabrina Hering Platz zwei im Vierer und Rang vier im Einer. Zuvor war bereits Jakob Thordsen Juniorenweltmeister 2017 im K2 in Pitesti/Rumänien geworden.

Doppeltes Glück für Sabrina Hering

Der Frauen-Vierer mit Sabrina Hering, Franziska Weber, Steffi Kriegerstein und Tina Dietze holte sich die Silbermedaille über die 500 Meter hinter den Olympiasiegern aus Ungarn und mit drei Zehntelsekunden Vorsprung vor den favorisierten Neuseeländerinnen. „Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass wir Silber holen“, sagte die Ausnahmesportlerin aus Hannover nach dem Lauf.

Ein starkes Rennen fuhr Sabrina Hering darüber hinaus im Einer-Kajak über 500 Meter: Bei ihrem ersten Einzelstart bei einer Weltmeisterschaft erkämpfte sie sich den vierten Platz. „Ist ja irre, einfach irre“, kommentierte Trainer Jan Francik vom Landes-Kanu-Verband Niedersachsen die herausragenden Ergebnisse und erinnerte daran, dass Sabrina Hering monatelang wegen Krankheit ausgefallen war. Vor diesem Hintergrund seien die Erfolge nicht hoch genug zu schätzen.

Junior-Weltmeister Jakob Thordsen

Sensationell war auch der Sieg des Nachwuchstalents Jakob Thordsen bei der Junioren-WM im rumänischen Pitesti Ende Juli. Er errang zusammen mit seinem Dresdner Partner Jakob Kurschat im Zweierkajak über die olympische 1000-Meter-Strecke die Goldmedaille und damit den Titel „Juniorenweltmeister 2017“. Trotz starken Gegenwinds konnten die beiden sich vom Rest des Feldes deutlich absetzen und gewannen das Finale in 3:44 Minuten mit über einer Bootslänge vor den zweitplatzierten Ungarn, gefolgt vom tschechischen Boot.

Diese großartigen Leistungen geben Anlass zu großen Hoffnungen, vor allem im Hinblick auf die Deutsche-Kanu-Meisterschaft in München vom 30.8. bis zum 3.9.2017.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. Dezember 2017 um 08:25 Uhr
 

Kanutin Hering stark beim Weltcup in Duisburg

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Kanutin Hering stark: Zwei Einsätze, zwei Medaillien

Duisburg. Auf der internationalen Regattastrecke in Duisburg/ Wedau ist Sabrina Hering vom Hannoverschen Kanu Club auf die podestplätze gefahren. Beim zweiten Weltcup erreicht sie mit ihrer Partnerin Tina Dietze aus Leipzig den 3. Platz. Nur die Weltmeister aus weißrussland und das zweitplatzierten polnischen Boot waren schneller. In ihrem zweiten Einsatz ügber die Sprintstrecke von 200 Meter belegte Hering mit ihren Partnerinnen aus Karlsruhe, leipzig und Potsdam den 2. Platz. Zwei Einsätze und zwei Medaillien: Das stimmt positiv im hinblick auf den dritten Weltcup am Wochenende in Kopenhagen.

 

Kanute Max Staats startet im Nationalteam

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 20. Mai 2015 um 06:01 Uhr
 


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