Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V.

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Regeln

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Kanupolo wird mit Wildwasser ähnlichen Kajaks, auf einem Spielfeld, an dessen Enden jeweils ein Tor über dem Wasser hängt ausgeübt. Die Spieler versuchen den Ball mit den Händen oder dem Paddel zu bewegen und Tore zu erzielen.

Man braucht ein Spielfeld (23m x 35m) mit zwei Toren (Kasten von 1m x 1,5m mit Netz) an den kurzen Seiten, die zwei Meter über dem Wasserspiegel angebracht sind.

Die Spieldauer beträgt normalerweise 2 x 10 Minuten.

Dazu nehme man fünf Spielerinnen oder Spieler und drei Ersatzspieler pro Team und einen Wasserball.

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Zur Ausrüstung eines Spielers gehört ein Boot mit einer Länge von 2,1 - 3,1 Metern und einer Breite von 50 - 60cm. Puffer vorn und hinten dämpfen die frontalen Zusammenstöße. Zur Fortbewegung benutzen die Spieler ein Doppelpaddel. Zum eigenen Schutz tragen die Spieler eine Schwimmweste, die den Oberkörper vor Kollisionen mit anderen Spielern oder Ausrüstung schützt, sowie einen Helm mit Gesichtsschutz.

Es wird mit einem Wasserball gespielt. Die Größe des Balls ist für Schüler, Damen, und Herren unterschiedlich. Der Ball darf mit dem Paddel und der Hand gespielt werden.

Um zu verhindern, dass die Gegner den Ball ungehindert in das Tor werfen, gibt es einen 'fliegenden' Torwart, der mit seinem aufgestellten Paddel versucht, das Tor zu schützen und von den Gegnern nicht weg geschoben werden darf. Spieler, die in Ballbesitz sind (d.h. der Ball ist in der Hand oder in Reichweite), darf man allerdings schieben und schubsen und zwar ins Wasser.

Zwei Schiedsrichter leiten die Begegnung von beiden Spielfeldseiten und sorgen für einen geregelten Ablauf des Spieles.

Sie laufen an den langen Seiten des Spielfelds mit und müssen jeden Pfiff mit einem Handzeichen erklären. Sobald Sie ein Foul gesehen und gepfiffen haben, zeigen sie neben der Richtung auch noch an, was für eine Art von Foul sie gesehen haben. National pfeifen meistens Aktive aus anderen Vereinen.

Hartes Anfahren und der gefährliche Einsatz des Paddels ist verboten. Regelverstöße ahnden die Schiedsrichter durch Freiwurf. Bei großen Verstößen können "Penalty´s" Strafwürfe auf das unverteidigte Tor oder Zeitstrafen, sowie Ausschluss aus dem Spiel verhängt werden.

Jegliche Form der Behinderung (Festhalten des Boots, mit dem Paddel vom Boot des Gegners abstoßen, die Spritzdecke aufziehen, mit zwei Händen schubsen, wenn der Gegner nicht in Ballbesitz ist, oder Gefährdung des Gegners durch Schlagen des Paddels sind verboten und werden mit Spielstrafen geahndet.

Spielstrafen fallen je nach Härte des Fouls unterschiedlich schwer aus:

  • eine rote Karte bedeutet, der Spieler soll sofort unter die warme Dusche
  • bei einer gelben Karte darf er erstmal nur zwei Minuten verschnaufen
  • Als Ankündigung für diese beiden Varianten gibt es die Verwarnung in Form der grünen Karte.

Bei all diesen Bestrafungen kriegt das andere Team den Ball als Freiwurf, den man als leichtere Strafe auch ohne Karte geben kann.

Wenn alles bereit ist, stellen sich beide Teams an der Tor-Aus-Linie auf. Der Schiedsrichter wirft den Ball in die Mitte des Feldes und auf den Pfiff sprinten zwei los, um ihn für das Team zu sichern.

Ja und dann geht's los...

 

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